Wachen des Unsichtbaren zu sein, heißt mutig zu bezeugen, dass der Mensch sich nicht auf seinen Leib reduziert, dass das Leben nicht mit dem Tod beendet ist, dass es ein natürliches Gesetz, in das alle positiven Gesetze der Staate einstimmen sollen, existiert und dass alle Menschen - es seien Regierende oder einfache Bürger - eines Tages Gott, dem Schöpfer dieser Welt und aller Menschen Rechenschaft ablegen sollen, dass Jesus am letzten Tag die Lebenden und die Toten richten wird. Der Kampf in Frankreich gegen den Gesetzentwurf Taubira ist ein geistlicher Kampf. Seien wir Wachen des Unsichtbaren. So können die Menschen von gutem Willen und die lauen Getauften wach werden und verstehen : Die einzige Arznei für unsere sehr schlimme Zivilisationskrise ist die Rückkehr Gottes in die Herzen der Menschen.

Zeugen der Liebe zu sein, heißt, das von Jesus nach der Einrichtung der Eucharistie neue Gebot der Liebe zu leben: wie Jesus lieben. Wir sind durch das Zeugnis des seligen Märtyrers der Mafia, Pino Puglisi sehr berührt. Dieser Priester aus Sizilien wurde am 15. September 1993 , am Fest der schmerzhaften Mutter ermordet. Als der Mörder ihm eine Kugel in den Nacken schoss, hat er lächelnd geflüstert: „Ich rechnete damit“. Derjenige, der die Autopsie gemacht hat, wurde durch dieses auf das Gesicht geprägte Lächeln beeindruckt. Auch Papst Franziskus hat ihm die Ehre erwiesen: "Don Puglisi war ein beispielhafter Priester, der sich besonders der Jugendseelsorge widmete. Indem er die Kinder und die Jugendlichen dem Evangelium gemäß erzog, entriss er sie der Welt des Verbrechens, und. so hat diese versucht, ihn durch seine Ermordung zu besiegen. In Wirklichkeit aber ist er es, der gesiegt hat, mit dem auferstandenen Christus . Ich denke an das große Leid von Männern und Frauen, auch von Kindern, die von den vielen Mafias ausgebeutet werden, die sie ausbeuten, indem sie sie eine Arbeit tun lassen, die sie zu Sklaven macht, mit der Prostitution, mit verschiedenen sozialen Druckmitteln. Hinter dieser Ausbeutung, dieser Sklaverei, stehen Mafias. Bitten wir den Herrn, dass er die Herzen dieser Menschen bekehre! Sie dürfen das nicht tun! Sie dürfen aus uns, die wir Brüder sind, keine Sklaven machen! Wir müssen zum Herrn beten! Beten wir, dass diese Männer und Frauen der Mafia sich zu Gott bekehren, und preisen wir Gott für das leuchtende Zeugnis von Don Giuseppe Puglisi, und beherzigen wir sein Beispiel!“ In diesem Herz-Jesu Monat beten wir auch für die Diktatoren des Relativismus. Lassen wir uns nicht entmutigen. Mutter Maria Augusta nach üben wir ohne Überdruss das unwiderstehliche Apostolat der Liebe mit Jesus Lächeln.

1) Einführungsgebet:

Komm Heiliger Geist… Vater Unser... Gegrüβet seist du Maria… Unsere Liebe Frau vom Schnee, bitte für uns. Hl Josef, Hl Justin, Sle Anna-Maria Drost zu Vischering, Sl Edouard Poppe, Hl Karl Lwanga, Hl Bonifatius, Hl Barnabas, Hl Antonius von Padua, Hle Germaine, Hl Jean-François Régis, Hl Aloisius Gonzaga, Hl Johannes des Täufers, Sl Marie Joséphine, Hl Cyrill, Hl Irenäus, Hle Petrus und Paulus, Hle Märtyrer der Stadt Rom , Hle Schutzpatron und Hle Schutzengel.

2) Wort Gottes:

  • Mat 16, 13-19. Wer bist du Jesus für mich ? Mein Herr und mein Gott!

3) Geistliches Wort:

a) Vom 1. bis zum 8. Juni: Beten wir das lebendige Herz Jesu in der Eucharistie an.

In diesem Jahr des Glaubens beginnt der Herz-Jesu Monat mit dem Hochfest des Fronleichnams. Papst Franziskus wünscht, dass die gesamte Kirche (oder die Weltkirche) am Sonntag den 2. Juni von 17 bis 18 Uhr gleichzeitig Jesus, der im Sakrament der Eucharistie wahrhaft gegenwärtig ist, anbetet. Möge diese „universale“ Anbetung unserer Kirche viele große Gnaden erlangen! Wir laden Sie diese Woche ein, sich zu nähren von den reichen Ausführungen des KKK (1322-1419) über das Sakrament der Eucharistie, das Sakrament der Liebe, das Sakrament der wesentlichen Gegenwart Jesu mit seinem Leib, seinem Blut, seiner Seele und seiner Gottheit. In den letzten Jahren seines Lebens legte unser Grundvater bei seinen geistlichen Kindern großen Wert darauf, dass wir mutig und ohne Überdruck von der Gegenwart Jesu in der Hostie Zeugnis ablegen. Der böse Geist hat „getrachtet und ausgeheckt“, um den Geist der Getauften zu verwirren und Zweifel zu säen. Wegen falscher Scham trauen sich Getaufte bei Vorbeigehen vor dem Allerheiligsten nicht mehr eine Kniebeuge zu machen! Wie viele setzen sich sofort hin, wenn sie an ihren Platz kommen, wo doch Jesus im Tabernakel gegenwärtig ist! Was soll man vom Schwätzen vor und nach der heiligen Messe sagen! Welches Zeugnis geben wir den Nichtkatholischen? Vergessen wir den Kapitel 6 vom Johannesevangelium nicht. Viele Jünger haben Jesus verlassen, weil sie mit den Pharisäern geurteilt haben, dass die Worte Jesu zu hart seien: Sein Fleisch essen und sein Blut trinken, um das ewige Leben zu erlangen! Den Worten der Eucharistieeinsetzung kann nicht widersprochen werden: „Das ist mein Leib… Das ist mein Blut!“ Die Kirchenväter haben sie im selben Sinn verstanden: „ Dass der wahre Leib und das wahre Blut Christi in diesem Sakrament sein, lässt sich nicht mit den Sinnen erfassen..., sagt der heilige Thomas, sondern durch den Glauben, der sich auf die göttliche Autorität stützt.“ Deshalb sagt Cyrill zur Schriftstelle „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird“ Lk 22,19: „Zweifle nicht, ob das wahr sei. Nimm vielmehr die Worte des Erlösers im Glauben auf. Da er die Wahrheit ist, lügt er nicht“. (KKK 1381). Während dieser ersten Woche des Herz-Jesu Monates beten wir öfters das im Sakrament der Eucharistie lebendige Herz Jesu an! Erleben wir am Freitag, dem 7. Juni das Herz Jesu Hochfest mit Danksagung aber auch im Geist der Sühne. Betrachten wir das Herz Jesu, das uns so sehr geliebt hat, indem es sich für uns hingegeben hat. Erneuern wir am Samstag, den 8. Juni unsere Weihe zum Unbefleckten Herzen Mariens. Sie möge uns helfen, ihren Sohn Jesus, dessen aus Liebe brennendes Herz, unsere Herzen mit dem Feuer seiner Liebe entflammen will, anzubeten!

b) Vom 9. bis zum 16. Juni: Wachen des Unsichtbaren beim Nachahmen Jesus in seinem verborgenen Leben.

Während dieser zweiten Woche laden wir Sie ein, Wachen des Unsichtbaren beim Nachahmen Jesus in seinem verborgenen Leben zu sein. Diejenigen, die gewöhnlich den Rosenkranz täglich beten, kennen durch das Unbefleckte Herz Mariens die Heilige Familie und dann das verborgene Leben Jesu. Die letzten Päpste haben uns gesagt, dass sie eine Vorliebe für das Gebet des Rosenkranzes haben. Jesus und die Jungfrau Maria haben ihnen ermöglicht, diese von unserer Welt missachteten Tugenden des verborgenen Lebens zu entwickeln: Demut, den Geist der Kindheit, das demütige Vertrauen, der liebende Gehorsam. Wir laden Sie ein, die Nummern 522 bis 534 des KKK zu meditieren.

Die Wachen des Unsichtbaren werden an der neuen Evangelisierung wirksam teilhaben, indem sie die verborgenen Tugenden Jesu ausüben wie die heilige Teresia vom Jesus Kind und der selige Karl von Jesus. Diese Tugenden sind keine Tugenden der Schwachen sondern die, die „von der Kraft Gottes“ stark sind, die Tugenden der Heiligen! Der letzte und große Aufruf Papst Johannes Paul II. in Lourdes an die Frauen - und durch sie an alle Männer- ist eigentlich ein großer Aufruf zur Heiligkeit. Die Diktaturen des Relativismus werden durch die Macht Gottes, die sich in der Schwachheit seiner kleinen Instrumente entfaltet, besiegt werden. Seien wir Wachen des Unsichtbaren, indem wir dieses von unserem Grundvater oft wiederholtes Sprichwort in die Praxis umsetzen: „Das Gute macht keinen Lärm; der Lärm tut nichts Gutes.“ Vergessen wir nicht: Jesus hat dreißig Jahre verborgen gelebt! Die Tugenden des verborgen Lebens sind in Geduld und Ausdauer auszuüben! Betrachten wir das Herz Jesu, das aus Liebe für seinen Vater, den Heiligen Josef und die Jungfrau Maria brannte. Er unterwarf sich ihnen demütig in Vertrauen und Liebe. Bewundern wir das! Seien wir Wachen des Unsichtbaren, indem wir dem Lehramt der Kirche vertrauensvoll und liebensvoll gehorchen.

c) Vom 17. bis zum 23. Juni: Zeugen der Liebe, indem wir Jesus in seinem öffentlichen Leben nachahmen.

Mit dem KKK betrachten wir das öffentliche Leben Jesus in den Nummern 535 bis 560. Im Unbefleckten Herzen Mariens entdecken wir, wie Jesus während seines öffentlichen Lebens vom Eifer beseelt war. Er gehört sich nicht selber. Er lebt wirklich ganz für alle, indem er ganz für seinen Vater lebt. Er geht allen Menschen entgegen: Reichen und Armen, Gesunden und Kranken, Erwachsenen und Kindern. Er will, dass alle dieselbe Botschaft hören: die der Seligsprechungen. Sie schaffen das Gesetz der zehn Gebote nicht ab, sondern sie vollbringen es. Jesus ist das vollkommene Vorbild der Apostel der Liebe. Er ist gekommen, um alle Sünder zum Heil durch die Bekehrung und den Glauben an das Evangelium aufzurufen. Durch die Geheimnisse seines öffentlichen Lebens ruft uns das Herz Jesu auf, konsequent zu leben. Nur wenn unser Leben in unseren Worten und Taten konsequent ist, können wir Wachen des Unsichtbaren und glaubwürdige Zeugen der Liebe sein. Seien wir, was wir sein sollen, sagte uns Papst Johannes Paul II., und wir werden die Welt mit dem Feuer der göttlichen Liebe anzünden! Papst Franziskus mahnt uns, aus unseren Kirchen „hinaus“ zu gehen, um die Menschen an den Enden unserer Welt zu treffen, und ihnen das Evangelium zu verkündigen. Auf! Wir wollen gehen!

d) Vom 24. bis zum 30. Juni: Mit den heiligen Petrus und Paulus bekennen wir den wahren Glauben an Jesus.

Der heilige Johannes der Täufer, dessen Gedenken wir heute feiern, war der Vorläufer Jesus. Papst Franziskus ahmt ihm nach und fragt die Mengen, nicht „Franziskus“ sondern „Jesus“ zu rufen! Folgen wir seinem Beispiel und bezeugen wir Jesus. Unser „ich“ nehme ab und Jesus wachse in uns! Bereiten wir eifrig das Hochfest der heiligen Petrus und Paulus in diesem Jahr des Glaubens vor. Im vorigen Jahr des Glaubens, am 29. Juni 1968, hatte Papst Paul VI. das „Credo des Volkes Gottes“, auch „Credo vom Papst Paul VI.“ genannt, verkündet. Am Ende des Jahres des Glaubens hatte er seine Gründe erklärt : „Der Glaube ist unsere erste Aufgabe; der Glaube ist für uns eine wesentliche Frage; der Glaube ist das unersetzbare Prinzip des Christianismus. Er ist die Quelle der Nächstenliebe, der Mittelpunkt der Einheit, das grundsätzliche Existieren unserer Religion. Die Zustimmung zum Glauben ist schwieriger geworden wegen dem immer ansteigenden Widerspruch den Gesetzen gegenüber von Seiten des natürlichen Verstandes, des Wertes der menschlichen Gewissheit, des Agnostizismus, des Sophismus, des Abneigen der Logik und der Metaphysik… Das alles verwirrt den Geist der jetzigen Menschen. Wenn das Nachsinnen in seinen rationnellen Ansprüchen nicht mehr anerkannt wird, leidet auch der Glaube darunter. Der Glaube ist kein Fideismus… Er ist Besitz der Wahrheit, der Gewissheit… Um dem Glauben wieder einige Standhaftigkeit zurückzugeben, beschränken ihn einige auf einige Grundaussagen… Andere erlauben es sich, unter den verschiedenen im Credo gelehrten Wahrheiten eine Wahl zu treffen, um diejenigen, die einen stören, abzulehnen, und nur einige freundlichere beizubehalten. Noch andere versuchen den Glaubensinhalt an den modernen Zeitgeist anzupassen… mit dem Wunsch eines leichteren Erfolges, der einige schwierige Glaubenssätze verschweigt, lindert oder verändert. Der Herr sagt uns, euer Ja sei ja, und nein sei nein, unter Ausschluss jedes Zweifels.“

Benedikt XVI. sagte 5 Tage nach der Eröffnung des Jahr des Glaubens: „Vom Anfang (der Kirche) an stellt sich die Frage „der Glaubenregel“; das heißt der Treue der Glaubenden an die Wahrheit des Evangeliums, der zu bewahrenden und weiterzugebenden Heilwahrheit über Gott und den Mensch. Aber wo finden wir die Formulierung, den Glauben auf den Punkt bringt? Wo finden wir die Wahrheiten, die uns getreu überliefert worden sind und die das Licht für unseren Alltag bilden? Die Antwort ist einfach: im Credo, im Glaubensbekenntnis oder Glaubenssymbol ... Auch heute ist es nötig, dass das Credo besser gekannt, verstanden und gebetet sei. Vor allem ist es wichtig, dass das Credo, so zu sagen, anerkannt ist. Glauben könnte in der Tat nur eine geistige Aktivität sein. Anerkennen bedeutet das Bedürfnis die innige Verbindung zwischen den von uns im Credo bekundeten Wahrheiten und unserem Alltag, zu entdecken, damit diese Wahrheiten wahrhaftig und konkret Licht für unser Wandeln im Leben seien, Wasser, das die dürren Stellen unseres Weges bewässert, Leben, das manche Wüsten unseres modernen Lebens überwindet. Auf das Credo pfropft sich das moralische Christenleben, das in ihm sein Fudament und seine Gerechtigkeit findet.“

Die heiligen Apostel Petrus und Paulus, die Säulen der Kirche, waren treue Zeugen des christlichen Glaubens, der ihnen Licht, Wasser und Leben wurden! Sie lebten nicht ihre eigenes Leben sondern Jesus lebte in ihnen! Wir werden Wachen des Unsichtbaren und Zeugen der Liebe sein, nur wenn Jesus auch in uns lebt. Glauben wir nicht, dass es unmöglich sei. „Wenn jemand mich liebt, wird mein Vater ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.“ (Jn 14, 23).

  • Gebet zu Jeus: Herr Jesus, lehre uns die wahre Großmut, lehre uns dir dienen wie du es verdienst, geben ohne zu zählen, kämpfen ohne unserer Wunden zu achten, arbeiten ohne Ruhe zu suchen, uns einsetzen ohne einen anderen Lohn zu erwarten, als das Bewußtsein deine heiligen Willen erfüllt zu haben.
  • Weihgebet zur Unserer Lieben Frau vom Schnee: O unsere Liebe Frau, wir vertrauen uns dir an, deinem gesegneten Gehorsam und deinem ganz besonderen Schutz. Wir vertrauen dir unsere Seele und unseren Leib an, heute und jeden Tag. Wir vertrauen dir unsere ganze Hoffnung an und unseren Trost, all unsere Ängste und unser Elend, unser Leben und das Ende unseres Lebens; Wir vertrauen uns dir an, damit durch deine heilige Fürsprache und deine Verdienste all unser Tun und Handeln nach deinem Willen und dem Willen deines Sohnes gelenkt und geleitet werde.

Unsere Missionarfamilie Unserer Lieben Frau dankt Ihnen für Ihre Gebete und Ihre Großmut. Sie vertraut ihren Gebeten unsere Brüder Jean und Paul an, die am Sonntag, den 9. Juni ihre ewigen Gelübde ablegen werden.Vereint mit Papst Franziskus, Benedikt XVI. und der gesamten Kirche bereiten wir uns auf den nächsten und so wichtigen Weltjugendtag in Rio vor. 5 Millionen Jugendliche sind erwartet! Was für ein Ereignis für die lebendige und junge Kirche! In diesem Monat Juni des Jahres des Glaubens vertrauen wir erneuert auf die Macht des Herzens Jesu und die mächtige Fürsprache des Unbefleckten Herzens Mariens . Bitten wir die heiligen Petrus und Paulus, wir mögen Jesus lieben, wie sie ihn geliebt haben. Bitten wir das Herz Jesu um die Gnade eines kämpferischen Glaubens. Dieser Ausdruck kommt von unserem aktuellen Papst, der uns ermahnt, weder pessimistisch noch defätistisch zu sein. Wir leben in der Zeit des Kampfes, die in der Offenbarung prophezeit ist . Satan scheint in unserer Welt zu herrschen aber wir vertrauen den Worten Jesu im Evangelium: „Habt Vertrauen; ich habe die Welt besiegt.“ (Joh 16, 33) und diesen anderen Worten zur heiligen Margareta Maria: „Ich werde trotzt Satan und seinen Handlangern herrschen.“Ich segne Sie mit Zuneigung und versichere Ihnen der Gebete von Mutter Magdeleine und allen Brüdern und Schwestern. Wir vertrauen uns Ihren Gebeten an.